In Reutlingen steht nun eine Stauferstele

Neue Stauferstele dokumentiert wichtigste Kapitel der Reutlinger Stadtgeschichte.

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Reutlingen ist um eine Sehenswürdigkeit reicher. Eine Stauferstele erinnert an die große Bedeutung der Staufer für die Stadt. So schreibt man die Verleihung der Marktrechte  Kaiser Friedrich I Barbarossa zu. Wohingegen sein Enkel Friedrich II Reutlingen zur Stadt erhoben haben  soll. Hingegen verbrieft ist die umfangreiche Erweiterung der Befestigungsanlage durch ihn. Auch Reutlingens bedeutenstes Bauwerk die Marienkirche ist auf die enge Verbindung zu den Staufer zurückzuführen. 1247 belagerten die Truppen von Heinrich Raspe von Thüringen erfolglos die Stadt, die weiterhin dem Staufer König Konrad IV die Treue hielten. Aus Dankbarkeit für den göttlichen Beistand und infolge der überstandene Belagerung erbaute die Bevölkerung der Freien  Reichsstadt den beeindruckenden Kirchenbau. Diese Ereignisse sind als Inschriften wortwörtlich in Stein gemeiselt.

Standort für das Denkmal ist die Ecke von Zeughaus- und Mauerstrasse, unweit der mittealterlichen Stadtmauer mit Kessel- und Zeughausturm. Ebenfalls in Sichtweite Reutlingens skurilste Sehenswürdigkeit die engste Strasse der Welt. Dies garantiert eine hohe Wahnehmung durch Touristen.

In Reutlingen steht die Stauferstele Nr. 38

Reutlingen schreibt sich somit in eine Liste von 38 Städten mit Stauferstele ein. 2,75 m misst die Säule und wiegt ca. 4,5 t. Die achteckige Grundform entstand in Anlehnung an den markanten Grundriss von Castel del Monte, das Friedrich II. in Apulien erbauen lies. Die Gedenksteine stehen an Orten, an denen die Staufer Spuren hinterlassen haben. Die Finanzierung der Denkmäler erfolgt durch Sponsoring durch Privatpersonen oder Wirtschaftsunternehmem, die das Komitee der Stauferfreunde wirbt. Im Rahmen des aufwändigen Geschichtsprojektes wurden Stelen in sechs Ländern errichtet. Erschaffen hat die Säule aus Jura-Mamor der Stuttgarter Bildhauer Markus Wolf. Die Reutlinger Stele ist eine Spende von Dres. Detlef und Lothar Guhl, die den Gedenkstein ihrem Vater Karl Guhl widmen. Karl Guhl war hier von 1967-1984 Fianzbürgermeister.

Weitere Informationen über das Stelen-Projekt finden Sie auf der Seite stauferstelen.net.

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