Der Zunftbrunnen – Szenen aus der Arbeitswelt von früher

Wie sah das Arbeitsleben in der Freien Reichsstadt Reutlingen früher aus? Welche Berufe und Zünfte hatten Bedeutung für die Stadt? Diese Fragen beantwortet der Zunftbrunnen in der Oberamteistrasse. Erst 1983 hat ihn der Aachener Bildhauer Bonifatius Stirnberg geschaffen, damit gehört er zu den jüngeren Brunnen in der Stadt.

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Beim Zunftbrunnen ist Anfassen ausdrücklich erwünscht

In 12 Szenen zeigt er typische Szenen aus dem Arbeitsalltag der Bäcker, Weingärtner, Gerber, Küfer und anderer Berufe. Daher ist der Brunnen ist oft Ausflugsziel von Schulklassen im Rahmen des Heimatkunde-Unterrichts. Überhaupt ist der Brunnen sehr beliebt bei Kindern, da sich die einzelnen Figurengruppen drehen lassen. So sind dieSzenerien mit allen liebevollen Details gut von allen Seiten anzusehen.

Die Zünfte entstanden in Reutlingen um 1500, aufgelöst wurden sie 1862. Einige Zunfthäuser stehen noch heute, Tafeln an den Gebäuden weisen darauf hin.

Das Reutlinger Arbeitsalltag von anno dazumal

Arbeitsalltag des Küfers, dargestellt auf dem Reutlinger Zunftbrunnen

 

 

 

 

 

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